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Gelungener Auftakt im Wurmbergkeller 2016

Am vergangenen Samstag begrüßten Kurt Haiber und das Wurmbergkeller-Team Helmut Jost und Ruthild Wilson im Keller zu einem Jazz, Gospel und Soul-Konzert.

Gleich beim ersten Lied hat Ruthild Wilson die ganze Bandbreite ihrer Stimme gezeigt und von sehr hoch bis ganz tief war alles dabei. Mit Ihrer wunderbar weichen samtige Stimmte konnte Sie das Publikum begeistern und auch Helmut Jost überzeugte immer mit der passenden Tonlage.

Spielend wechseln Ruthild Wilson und Helmut Jost von leisen, nachdenklichen Tönen zu lebhaften, beschwingten, von Jazz zu Gospel, von englischen zu deutschen Liedern – immer mit einer Botschaft auf den Lippen, jener von Gott. Er und der Glaube an ihn ist wohl auch die Inspiration der beiden Künstler, ihm zu Ehren singen und spielen Sie – wahrhaftig, ehrlich und handgemacht.

Die Gäste waren nicht nur Zuhörer, sie wurden mit einbezogen und schon beim dritten Lied zum Mitsingen aufgefordert. Das Publikum war begeistert, die Stimmung im Saal war super und sorgte zum Ende des Konzerts für stehende Ovationen.

Das Wurmbergkeller-Team hatte wieder den richtigen Riecher, wen es sich auf die Bühne holt und der Abend wurde zu einem gelungener Auftakt im Wurmbergkeller.

Am 09. April geht es wieder zum Lachen in den Keller. Vladi & Christof Altmann, das Stuttgarter Künstlerpaar singt und spielt sich auf schwäbisch und deutsch quer Beet und humorvoll durch das ganze Gartenjahr mit all seinen Hoffnungen, Überraschungen und Tücken.

Ein kurzweiliger Kleinkunstabend, der das Gartenjahr auf´s (Schnecken-) Korn nimmt und das Zwerchfell nicht schont.

Karten gibt es für 16,- EUR an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Olaf Nägele – Fotografischer Rückblick

Premiere im ausverkauften Wumbergkeller

Für uns als Team war der erste Abend ein voller Erfolg, denn unsere Vorbereitungen und die oft harte Arbeit haben sich ausgezahlt, denn wir hatten einen ausverkauften Wurmbergkeller zur Premierenveranstaltung im Wurmbergkeller. Aber lassen wir Tom Griesinger zu Wort kommen, der aus seiner Sicht vom Abend berichtet und uns noch dazu wunderbare Fotos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank an Tom und die zahlreichen Gäste des Abends. Es war grandios!

Nachdem der ausgebaute Wurmbergkeller im evangelischen Gemeindehaus schon seit einiger Zeit von der Jugendarbeit für Sport und Spiel genutzt wird, fand dort am Samstag eine Premiere der ganz anderen Art statt. Zum Auftakt der Kulturreihe „Kultur im Wurmbergkeller“ erwartete die zahlreichen Besucher ein stimmungsvoll ausgeleuchteter und dekorierter Kellerraum mit Bar, Stehtischen und bestuhltem Bühnenraum.

Nach dem leiblichen Genuss, natürlich passend zum Abend mit Luggeleskäsbrot und einem „guten“ Viertele, begrüßte Kurt Haiber das Publikum mit einem kurzen Rückblick, wie aus dem einstigen Weinkeller des ehemaligen Kellereigebäudes der heutige Wurmbergkeller wurde. Danach unterzog er den Hauptgast des Abends, den schwäbischen Buchautor Olaf Nägele, einer kurzen „Hessgämerisch-Prüfung“, die dieser mit Bravour bestand.

Doch dann übernahm Olaf Nägele selbst in seinem „Peter-Frankenfeld-Gedächtnissakko“ die Bühne vor ausverkauftem Haus. Zu Beginn las und erzählte er aus seinen Büchern „das Flädle-Orakel“ und „Maultaschi-Goreng“ und machte dabei das gesamte Publikum auch mal kurzerhand zu lauter „Wahr-sagern“. Immer wieder wurde seine Lesung unterbrochen von einfühlsamen Jazz-Stücken des Musikerduos Jörg Wolss und Holger Lingen.

Nach der Pause sorgte Olaf Nägele mit Geschichten, Anekdoten und Sprüchen rund um den schwäbischen Alltag für viel Stimmung. Seine Erkenntnis, dass der Schwabe tatsächlich zum Lachen in den Keller gehe, hat sich an diesem Abend sehr wohl bewahrheitet.

Auch den Ausklang des Abends bei geselligen Gesprächen umrahmten wieder die beiden Musiker mit stimmungsvollen Gitarren- und Saxophonklängen.